Checkliste Einbruchschutz – so schützen Sie sich gegen ungebetene Gäste

Bedrohung: Einbrüche im HerbstIn den letzten Jahren sind die Einbruchszahlen laut Statistik deutlich gestiegen. Immer mehr Haushalte werden das Opfer von Einbrüchen. Die Einbrecher haben es dabei längst nicht mehr nur auf die Haushalte von wohlhabenden Menschen abgesehen. Die Studentenbude kann ebenso betroffen sein wie das Luxus-Apartment. Die Checkliste Einbruchschutz soll Sie auf eventuelle Schwachstellen aufmerksam machen und Sie für die wichtigsten Maßnahmen sensibilisieren.
Im Durchschnitt wird ca. alle 4 Minuten in Deutschland ein Einbruch begangen. Eine erschreckende Zahl. Die Aufklärungsquote der Einbrüche ist dagegen rückläufig. Insgesamt können durchschnittlich nur ca. 15,7% der Fälle aufgeklärt werden. Einbruchschutz sollte also für jeden Mieter, sowie auch Eigentümer ein erstzunehmendes Thema sein.

Herbst und Winter sind Einbruch-Saison

Gerade zur Herbst- und Winterzeit werden vermehrt Wohnungseinbrüche begangen. Die früh einsetzende Dunkelheit bietet Einbrechern noch mehr Schutz. Vor allem in den Monaten November und Dezember herrscht Hochkonjunktur bei der Zahl der Einbrüche. Höchste Zeit also, sich jetzt mit dem Thema Einbruchschutz zu beschäftigen.
Die Einbruchsziele suchen sich Einbrecher überwiegend nach ihren Schwächen aus. Wenn sich eine gute Gelegenheit ergibt, schlagen diese zu. Ein offenstehendes Fenster, eine unzureichend gesicherte Tür – das kann bereits genügen. Mit der Checkliste Einbruchschutz können Sie prüfen, ob Sie die wichtigsten Maßnahmen ergriffen haben, oder ob an der ein oder anderen Stelle noch nachgerüstet werden müsste.

Deutsche Einbruch-Hochburgen

Also Hochburg für Einbrüche gelten, laut einer Studie aus dem Jahr 2011, die Städte Recklinghausen, Bremerhaven und Düsseldorf. Insgesamt wurde 2011 statistisch gesehen in jeder 175. Wohnung eingebrochen. Alarmierend!
Zwar gibt es keinen hundertprozentigen Schutz gegen Einbruchsdiebstähle. Doch mit einigen einfachen Maßnahmen werden Einbrüche wesentlich erschwert und Einbrecher in den meisten Fällen abgeschreckt. Die folgende Einbruchschutz Checkliste fasst diese Tipps zusammen.
Hier gibts die Checkliste Einbruchschutz als PDF zum Download und Abhaken!

Checkliste Einbruchschutz

Einbruchschutz: Das richtige Verhalten

□ Fenster bei Abwesenheit schließen – auch in den oberen Stockwerken.
□ Wohnungstür immer versperren statt nur schließen – auch wenn Sie nur wenige Minuten weg sind.
□ Keine Ersatzschlüssel öffentlich aufbewahren – auch nicht in „Verstecken“. Einbrecher sind sehr gut im Entdecken von solchen Verstecken. Geben Sie einen Ersatzschlüssel besser bei vertrauenswürdigen Nachbarn oder Verwandten in der Nähe ab.
□ Leiter und Werkzeuge niemals im Garten bzw. zugänglichen Bereichen aufbewahren. Diese können Einbrechern helfen.
□ Wertgegenstände wie Schmuck in einem versteckten Safe aufbewahren.

Besondere Vorkehrungen während des Urlaubs

□ Bitten Sie Nachbarn darum, regelmäßig den Briefkasten zu leeren und Werbematerialien von der Eingangstür zu entfernen.
□ Lassen Sie mit Zeitschaltuhren abends das Licht an- und abschalten. Damit täuschen Sie Anwesenheit vor.
□ In Social Networks (Facebook, Twitter, etc.) niemals öffentlich vom Urlaub berichten – beschränken Sie die Sichtbarkeit von Nachrichten auf echte Freunde.
□ Ein Bankschließfach zur Aufbewahrung von besonders wertvollen Gegenständen anmieten.

Einbruchschutz: Technische und bauliche Maßnahmen

Einbruchschutz: Einbruchsichere Haustür
□ Einbruchshemmende Türen einbauen – am besten mit speziellen Zargen verstärkt, aufbohrgeschützten Schließzylindern und Mehrfachverriegelungen.
□ In unteren Stockwerken unbedingt Sicherheitsfenster einbauen – je höher die Widerstandsklasse, desto besser. Idealerweise mit Sicherheitsfolie ergänzen.
□ Installieren Sie bei Häusern eine starke Außenbeleuchtung mit einem Bewegungsmelder. Helles Licht und eine gute Sichtbarkeit schrecken Einbrecher ab.
□ Außensteckdosen sollten von innen abschaltbar sein – damit Einbrecher keine Bohrmaschinen und ähnliche Geräte anschließen können.
□ Hohe Hecken, hohe Pflanzen und Sichtschutz bei Gärten eher vermeiden – diese bieten auch Einbrechern einen Sichtschutz.
□ Alarmanlage mit Bewegungsmelder und Fenstersensor installieren. Diese verhindern zwar kein Eindringen, schlagen aber Alarm, wenn sich ein Einbrecher schon Zugang verschafft hat. Entsprechende Modelle erhalten Sie beispielsweise im PrimaVIP Shop.

Bildquelle:
Bedrohung: Lutz Stallknecht / pixelio.de
Haustür: Martin Berk / pixelio.de

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